KUNST/MITTE Notes

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Fünf Tage wandelte ich zwischen Kunst

Im Turmpark  zu Salbke, Wirkungstätte des H2O Turmpark e.V., trafen sich zum dritten Mal Künstler aus Europa zur Magdeburger Kunstmesse, KUNST/MITTE genannt. Doch sie kommt mitnichten mittelmäßig daher, die Leistungsschau der Gegenwartskunst. Mir sympathisch ist, die Macher sind Macher. Die machen einfach. Ohne vorheriges Palaver und das Gründen eines Forums, ohne große Gesten wurde von vier Leuten eine Kunstmesse initiiert. Einfach so. Kunst zeigen um der Kunst Willen. Wenn Sie zu den Gesalbten zählen, die den Weg in den Turmark gefunden haben, wissen Sie um den Charme des Ortes, der prädestiniert ist, Kunst zu verbreiten.

Fünf Tage wandelte ich zwischen Kunst, die mich emotional und intellektuell anzupfte, ja zum Schwingen brachte, wie die mit quirliger Leichtigkeit daherkommenden großformatigen Radierungen und Holzschnitte  von Hanna Sass (Halle), die—ich liebe es—minimalistischen, so kraftvollen Arbeiten von Franziska Reinbothe (Leipzig) oder die gerissenen Collagen von Christa Filser. Ich könnte ins Schwärmen kommen über das meisterhafte Können in der Malerei von Sebastian Herzau, der die Seele beruhigenden Farbigkeit der abstrakten Malerei vom Bremer Thomas Lippik. Torsten Enzio Richter schaffte es auch in diesem Jahr wieder, mich mit seiner Virtuosität am Stift zu verblüffen. Das Gemüt erheiterte mir der Maler Mue mit seiner klaren Malerei voller Esprit. Ein Erlebnis auch einige Werke und Künstler, welche nicht in dem auf 1.500 Zeichen beschränkten Text Erwähnung

Wolfgang Krebs besuchte für Sie die KUNST/MITTE 2017.

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