SinusTon – Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik
Filmische Festival-Portraits 2012-16

Seit 2008 verbindet das Festival zwei der wichtigsten Identitäten Magdeburgs: jene der als Technik- mit der der Musikstadt. Das Programmangebot präsentiert Musik, die auf vielfältige Weise Technologie, Experimentierfreudigkeit und Innovation in die Erzeugung von neuen Klängen einbezieht. Ohne ästhetische Berührungsängste und stilistische Ausgrenzung wird ein breites Spektrum an elektronischer, elektromechanischer und instrumentaler Musik vorgestellt. „Klassiker“ der elektronischen Musik stehen ebenso auf dem Programm wie Klang-Installationen, Live-Improvisation, Ambient- und Soundscape-Kompositionen.

Die Konzerte, Vorträge und Workshops richten sich dabei stets an ein breites Publikum. Sie möchten bewusst nicht nur Spezialisten erreichen, sondern elektroakustische Musik als lebendige Kunstform mit vielgestaltigen Verbindungen zur Gesellschaft präsentieren. Das Format der Konzerte reicht von der klassischen Konzertsituation bis zum Wandelkonzert: neben reinen Lautsprecherstücken sind audiovisuelle Arbeiten mit Videoprojektion zu erleben und Werke für die unterschiedlichsten Kombinationen von Instrumenten, Stimme und ungewöhnlichen Klangerzeugern bis hin zu Kompositionen für Orchester und Live-Elektronik.

Namhafte Interpreten zeitgenössischer Musik, Komponisten und Videokünstler aus Brasilien, China, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Irland, den Niederlanden, dem Iran, den USA und Deutschland wurden in den vergangenen Jahren nach Magdeburg eingeladen, um diese Vielfalt an jeweils drei bis vier Festivaltagen erlebbar zu machen.

Das SinusTon-Festival setzt bewusst auch auf die konzeptionelle Verschränkung von verschiedensten Kunstformen, tangiert, sei es mit Videoinstallationen, Klanginstallationen oder Performances, die zeitgenössische Kunst.

Das SinusTon-Festival 2017 findet vom 27. bis 30. Oktober in Magdeburg statt.

 

Für die KUNST/MITTE Anlass genug im Vorfeld in Kooperation mit dem SinusTon-Festival die in den Jahren 2012-2016 entstandenen Festivalportraits
(Torsten Porstmann Filmproduktion) in über 30 Meter Höhe unter der Kuppel des Salbker Wasserturms zu zeigen.